Justiz und NS-Verbrechen

Verfahren Lfd.Nr.312
Tatkomplex: Denunziation, NS-Gewaltverbrechen in Haftstätten, Verbrechen der Endphase
Angeklagte:
Br., Franz Freispruch
Bü., Josef Freispruch
C., Alfred Freispruch
Demant, Johann 2 Jahre
D., Paul Freispruch
E., Leopold Freispruch
F., Heinrich Freispruch
Ga., Josef Freispruch
Ge., Wilhelm Freispruch
G., Johann 2½ Jahre
H., Karl Freispruch
Kl., Ernst Freispruch
K., Erwin Freispruch
Litzmann, Max 5 Jahre
Ma., Alfred 6 Monate
Mi., Alwin Freispruch
Mo., Wilhelm Freispruch
Müller, Paul Hubert Hans 2 Jahre 9 Monate
Muth, Heinrich Ernst 10 Jahre
Nolte, Karl 3½ Jahre
Sch., Wilhelm 1½ Jahre
Sc., Georg Freispruch
S. gen. B., Heinz 1½ Jahre + Verfahren eingestellt
Schw., Friedrich Freispruch
Stomber, Otto 6 Jahre
Th., Max Freispruch
We., Aloys Freispruch
W., Egon 2½ Jahre
Gerichtsentscheidungen:
LG Dortmund 520404
BGH 530528
Tatland: Deutschland
Tatort: Dortmund
Tatzeit: 44-45, 4503-4504
Opfer: Fremdarbeiter, Häftlinge, Kriegsgefangene, Widerstandskämpfer
Nationalität: Deutsche, Französische, Polnische, Sowjetische
Dienststelle: Polizei Gestapo Dortmund, Polizei Gestapo (V-Person) Dortmund
Verfahrensgegenstand: Denunziation einer kommunistischen Widerstandsgruppe durch einen V-Mann der Gestapo Dortmund. Misshandlung von Häftlingen bei Verhören. Massenerschiessung in insgesamt 10 Teilexekutionen von zirka 240 deutschen und ausländischen Gestapohäftlingen in den letzten Kriegswochen in der Bittermark, im Rombergpark und auf dem Eisenbahngelände Dortmund-Hörde

Veröffentlicht in Justiz und NS-Verbrechen Band IX

 

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