DDR-Justiz und NS-Verbrechen

Verfahren Lfd.Nr.1083
Tatkomplex: Andere Massenvernichtungsverbrechen
Angeklagte:
Mielke, Hugo lebenslänglich Reha: nur die Verurteilung wegen nach 1945 begangener Straftaten ist rechtsstaatswidrig
Gerichtsentscheidungen:
LG/BG Erfurt 601220 Az.: I-141/60 IaBs157/60
LG/BG Erfurt 930623 Az.: IIReha115/93
Tatland: Polen
Tatort: Warschau
Tatzeit: 4305
Opfer: Juden
Nationalität: Polnische
Dienststelle: Waffen-SS SS-Division Florian Geyer
Verfahrensgegenstand: Beteiligung an der Vernichtung des Warschauer Ghettos als Führer eines sog. Vernichtungstrupps, der Häuser anzündete und Juden, die sich vor dem Feuer retten wollten, erschoss. [Weiter Aburteilung von nach 1945 begangenen Straftaten u.a. gemäss §§23, 24 StEG. Eine Einsatzstrafe für die 1943 begangenen Verbrechen ist im Urteil nicht ersichtlich]

Veröffentlicht in DDR-Justiz und NS-Verbrechen Band III

 

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