DDR-Justiz und NS-Verbrechen

Verfahren Lfd.Nr.1374
Tatkomplex: Denunziation, Verbrechen der Endphase
Angeklagte:
Thi., Gertrud Hildegard geb. Böt. 6 Jahre Reha: die Vermögenseinziehung ist rechtsstaatswidrig und wird aufgehoben
Gerichtsentscheidungen:
LG/BG Dresden 491013 Az.: KStKs66/49 2.kl.141/48
OLG Dresden 500412 Az.: 21ERKs12/50
LG/BG Dresden 941212 Az.: BSRH0848/92
Tatland: DDR
Tatort: Dörnthal Krs.Freiberg
Tatzeit: 4503-4504
Opfer: Deutsche Soldaten
Nationalität: Deutsche
Dienststelle: Privatperson
Verfahrensgegenstand: Anzeige eines deutschen Soldaten, der nach einem Urlaub nicht zu seiner Einheit zurückgekehrt war. Er wurde von der Polizei abgeholt und kam in eine Strafkompanie. Kurz darauf erschien er wieder bei seiner vor der Niederkunft stehenden Frau. Die Angeklagte denunzierte ihn abermals. Wenige Tage später wurde der Denunzierte zum Tode verurteilt und am 28.April 1945 hingerichtet

Veröffentlicht in DDR-Justiz und NS-Verbrechen Band VII

 

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