DDR-Justiz und NS-Verbrechen

Verfahren Lfd.Nr.1403
Tatkomplex: Frühe NS-Verbrechen
Angeklagte:
Ade., Hugo 1 Jahr
Fuc., Eduard 6 Jahre
Geh., Gustav 12 Jahre
Grä., Max 2 Jahre
Gro., Friedrich Freispruch + Verfahren eingestellt
Ham., Hugo 3 Jahre
Har., Karl 2 Jahre
Hel., Friedrich 10  Jahre
Heu., Herbert 1 Jahr
Höp., Hermann 4 Jahre
Kir., Kurt 12 Jahre
Kuc., Helmuth 1 Jahr
Mac., Fritz 6 Jahre
Mäh., Hermann 2 Jahre
Mey., Kurt 1½ Jahre
Mit., Ernst 10 Jahre
Mül., Franz 6 Jahre
Plö., Otto 10 Jahre
Plö., Richard 12 Jahre
Pos., Franz 10 Jahre
Pro., Walter 6 Jahre
Rie., Albert 10 Jahre
Rit., Karl 2 Jahre
Rüh., Werner 2 Jahre
Rup., Alwin 3 Jahre
Sch., Willi 1 Jahr
Spe., Karl 2 Jahre
Sta., Hans 2 Jahre
Stenzeleit, Kurt lebenslänglich
Wen., Otto 10 Jahre
We., Hermann Freispruch + Verfahren eingestellt
Wi., Hermann 12 Jahre
Wie., Willi 2 Jahre
Gerichtsentscheidungen:
LG/BG Halle 490803 Az.: 13aStKs22/49
OLG Halle 501103 Az.: ERKs16/50
Tatland: DDR
Tatort: Eisleben
Tatzeit: 330212
Opfer: Zivilisten
Nationalität: Deutsche
Dienststelle: SA Eisleben, Allgemeine SS Eisleben, Polizei Eisleben
Verfahrensgegenstand: Während eines grossen Propagandamarsches der NSDAP stürmten SA‑ und SS‑Leute die Arbeiterturnhalle in Eisleben und schossen auf KPD‑Angehörige. Das Gebäude wurde demoliert. Auf das Dach der Turnhalle Geflüchtete wurden mit Erschiessen bedroht und gezwungen herunterzuspringen. Zahlreiche KPD‑Angehörige wurden ‑ vor allem mit Spaten ‑ schwer misshandelt und erlitten erhebliche Verletzungen; drei von ihnen starben

Veröffentlicht in DDR-Justiz und NS-Verbrechen Band VIII

 

Die Gerichtsentscheidung(en) dieses Verfahrens finden Sie in den gedruckten Bänden der Sammlung oder (on-line) hier